Die Volkskultur Schweiz sagt "Grüezi"!
Unsere Zeit ist eine Zeit der Hektik, geprägt von viel Unzufriedensein, von Ungeduld und Unruhe. Volkskultur - insbesondere volkskulturelles Tun - gibt uns Menschen in solchen Zeiten einen Halt, gibt Gemeinsamkeit und Kraft.
Hanspeter Seiler
Präsident IG für Volksultur
Die Zukunft braucht mehr denn je diese kulturelle Grundversorgung, braucht Volkskultur, eine Volkskultur, die nicht Asche pflegt, sondern Glut weiterträgt, eine Volkskultur, die bewegt und den Alltag belebt. Volksmusik, Volkslied, Jodel, Tracht und Dialekt sind Teile der Kultur, die einem Volk, einer Region oder einem Tal so etwas wie einen Heimatschein geben. Ein Volk, das sein spezifisches Kulturgut nicht mehr pflegen, sich seiner Herkunft schämen und seinen Traditionen verweigern würde, verlöre seine Identität.
Volkskultur bedeutet Herkunft und Heimat
Volkskultur ist zwar nur eine unter vielen Kulturgattungen in unserem Land; sie ist aber überaus breit gefächert und bietet eine einmalig grosse Palette von vokaler und instrumentaler Musik, von Trachten-, Brauchtums- und Sprachenvielfalt, wie sie kaum ein anderer Kulturbereich kennt. Ein Staat ohne Volkskultur ist kaum denkbar; sie gehört zum Staatsein wie eine Rechtsordnung und eine Behördenorganisation. Volkskultur beinhaltet auch Herkunft, Überlieferung, Tradition und Heimat.
Rund 300'000 Volkskulturtätige
In jedem Land, auch in unserem, hat Volkskultur einen grossen Stellenwert: Es gibt in der Schweiz rund 300'000 Volkskulturtätige und an die 2 Millionen Volkskulturgeniesser/innen. Die Zukunft braucht diese kulturelle Grundversorgung, braucht Volkskultur, eine Volkskultur, die bewegt und den Alltag belebt.
Hanspeter Seiler
alt Nationalrat und Präsident IG für Volkskultur
Letzte Änderung: 04.09.2010
